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Sie werden im Südamerika-Westküste-Dienst eingesetzt. TANNSTEIN und TORSTEIN sind noch bis zum Jahr 1959 für die Roland-Linie Schiffahrtsgesellschaft mbH eingetragen. Das gleiche gilt auch für BIRKENSTEIN, sum tannsteinklassedie allerdings für die Orlanda-Reederei GmbH in den Büchern stand. Erst mit Übernahme des NDL werden die Schornsteine im traditionellen Lloydgelb gestrichen. Schon bei BIRKENSTEIN entscheidet man sich einen 8-Zyl.Diesel von MAN-Vulkan mit 9000 PSe als Antriebsmaschine einzubauen, der dem Schiff eine Geschwindigkeit von 17,5 Kn erlaubt. 1962 erhalten TANNSTEIN und TORSTEIN bei den Howaldtswerke, Hamburg, jeweils einen 8-Zyl Diesel von MAN mit 8480 Pse, der den Schiffen eine Geschwindigkeit von nun 17 Kn verleiht.
Mit MS BREITENSTEIN, die am 07.Januar 1956 und MS BISCHOFSTEIN, die am 04. Februar 1956, an die Orlanda-Reederei GmbH  abgeliefert werden, sind nun fünf Schiffe dieses Typs im Einsatz.  Die folgenden drei Schiffe dieser Serie werden mit MS BLANKENSTEIN (am 30.August 1956) als letztem Schiff dieser Gruppe, an die Orlanda-Reederei GmbH sowie MS BARTENSTEIN (am 04.Oktober 1956) an NDL und MS BODENSTEIN (am 29.Dezember 1956) ebenso an NDL abgeliefert. Sie erhalten eine verlängerte Back und sind, als Volldecker vermessen, bei gleichen Abmessungen größer als ihre Vorgänger.   
Mit der Fusion gehen alle acht Schiffe am 01.September 1970 in den Besitz der HAPAG-LLOYD AG, Hamburg/Bremen über. Mit zunehmender Containerisierung werden die Schiffe in unterschiedlichen Fahrtgebieten eingesetzt. TORSTEIN und TANNSTEIN werden 1972 veräußert. 1976 folgen BREITENSTEIN und BISCHOFSTEIN. BIRKENSTEIN, BLANKENSTEIN, BARTENSTEIN und BODENSTEIN werden 1977 verkauft. Erst 1986 werden die letzten Schiffe dieser Klasse abgebrochen.   
sum tannsteinklasse4MS Bartenstein lief in der Nacht vom 1. zum 2. April 1975 in der südlichen Einfahrt zur Bucht von San Juan del Sur (Nicaragua) auf einen Felsen. Durch einen ca. 5m langen Riß am Unterwasserschiff in Höhe der Luken 1 und 2 drang Wasser in das Schiff und setzte die Luken bis zum Spardeck (das oberste Zwischendeck) unter Wasser. Vermutlich entstand durch aufquellende Ladung  ein Leck zu Luke 3, die ebenfalls bis zum Spardeck vollief. Beim darauffolgenden Hochwasser gelang es dem Schiff, mit eigener Kraft frei zu kommen. Jedoch reichte die Kapazität der bordeigenen Mittel bei weitem nicht aus, das Wasser abzupumpen. So entschied man sich, MS BARTENSTEIN am 4. April mit Schlepperhilfe auf den weichen Strand vor San Juan del Sur zu setzen. Das Schiff wurde später abgeborgen und repariert. Zum Zeitpunkt der Havarie fuhr das Schiff für HAPAG Lloyd International SA (HAPAG Lloyd AG) mit Heimathafen Bremen; bereedert durch Mamenic Line, Nicaragua. 

 

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