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Norddeutscher Lloyd Bremen
- mein Einstieg in die Seefahrt -

Wer denkt schon daran, dass ein Weihnachtsfeiertag, dazu noch der Erste, einen ziemlichen Einschnitt im Leben bedeuten könnte? Ich jedenfalls nicht.
Also, am ersten Weihnachtsfeiertag 1970 ging ich in meiner Stammpiesel ein Bierchen zum Frühschoppen trinken. Zwei, drei Biere später gesellte sich ein Kerl in etwa meinem Alter dazu und wir kamen ins Gespräch. Wie sich herausstellte, fuhr er zur See auf dem damaligen Turbinenschiff "TS Bremen" als Koch (zu einem sum tannsteinklassespäteren Zeitpunkt fand ich auf Grund meiner gesammelten Erfahrungen heraus, dass er nur als Schlachter fuhr - na ja) und kam gerade aus der Karibik zurück, Was ich ihm anhand seiner braunen Gesichtsfarbe (solarium war damals unbekannt) auch abnahm.
Noch ein paar Biere weiter und einige Seemannsgeschichten später beschloss ich: ich fahre zur See!! 
Obwohl mein neuer Freund, Peter Müller, wie er sich mir vorstellte, argen Zweifel an meiner aussage  (sagen sie alle) hegte , nahm ich die Sache in Angriff und bewarb mich erfolgreich beim Norddeutschen Lloyd in Bremen. 
Im Mai 1971 heuerte ich auf dem "MS Birkenstein" als Ing.- Assi an und hatte am Ende der Reise die "Schnauze" von der christlichen Seefahrt voll. An land änderte sich das sehr schnell und ich bekam nach einer erneuten Bewerbung ein anderes Schiff als Ölauge und ich bereute es nicht. Ich war infiziert mit dem Virus Seefahrt - bis heute.         

     

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Sie kommt wieder!!
Am Dienstag, 07. August.2018 wird die  QUEEN ELIZABETH (08:00-18:00 Uhr) am Skandinavienkai festmachen.
    

                  QE BILD1794     

 

Damals war's...
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