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Von Ostholstein in die niedersächsische Elbtalaue
Autor: Bernd Kaminski

1Birgit und Bernd aus Berlin waren wieder einmal im Norden Deutschlands unterwegs. Zuerst besuchten wir unsere Sereetzer Elke und Wolfgang. Übernachtet haben wir in Bad Schwartau im „Waldhotel Riesebusch“. Das Hotel liegt praktisch mitten im Wald – im Riesebusch. Dort kann man gut wandern. Am Sonntag, 21.06.15, sind Elke, Wolfgang, Birgit und Bernd nach Scharbeutz29 gefahren. Das Wetter war etwas wechselhaft – zum Laufen aber ideal. Von Scharbeutz sind wir auf der sehr schönen Strandpromenade nach Haffkrug gegangen – unterwegs gab es natürlich das obligatorische Matjesbrötchen. Trotz der nicht sehr sonnigen Witterung war – besonders in Scharbeutz - eine ganze Menge los. Von den Seebrücken hatten wir schöne Ausblicke auf die Lübecker Bucht.
Am Montag ging es dann weiter zur niedersächsischen Elbtalaue. Abwechslungsreiche Fahrt dorthin – am Ratzeburger See und Mölln vorbei, in Lauenburg die Elbe überquert – zu unserem Ziel Bleckede. Bleckede ist ein sehr hübsches Städtchen. Hier gibt es auch einen Hafen, in dem es bis in die 1970er Jahre sehr lebhaft zuging. Dort wurden täglich ca. 20 Lastkähne be- und entladen. Unsere Ferienwohnung-Vermieter, das Haus steht direkt am Hafenbecken, waren selbst Binnenschiffer – ihr Schiff lag direkt vor ihrem Haus. Heute zeugen nur noch ein großes Lagerhaus, das Fundament des Dampfkrans und einige Gleise der Hafenbahn (der ehemalige Lokschuppen ist nun ein Restaurant) von der einstigen Betriebsamkeit. Der Hafen ist jetzt ein beliebter Sportboothafen. Viele Motorboote liegen dort. Gedacht wird der Vergangenheit jedoch immer noch während der Bleckeder Hafensonntage. Dieses Jahr war der 120. Geburtstag des Hafens. Wir hatten Glück, dass wir gerade an dem Sonntag dort waren, als es um historische Schiffe ging. Auch ein Schiff aus Hamburg war angereist, die Schleppbarkasse „Suhr & Consorten 2“, die sonst im Museumshafen von Oevelgönne liegt. Die Kiellegung dieser Barkasse erfolgte 1930 auf der Jastram-Werft in Hamburg. Noch bis 1999 war sie in gewerblichem Betrieb. Das Schiff wurde vor der Verschrottung gerettet, weil Museumshafenmitglieder es privat übernahmen. Mit dieser Barkasse machten wir eine Hafen-rundfahrt und drehten eine kleine Runde auf der Elbe. Das war ganz toll!

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war Scharnebeck. In Scharnebeck steht das zur Zeit in Deutschland größte Zweikammer-Schiffshebewerk. Das Hebewerk ist seit 1975 in Betrieb und überwindet den Höhenunterschied des Elbeseitenkanals von 38 m. Schiffe bis 100m Länge und 11,8m Breite können befördert werden. Der Hebe- bzw. Senkvorgang dauert nur 3 Minuten. Man kann mit einem kleinen Ausflugsschiff eine Fahrt durch dieses Hebewerk unternehmen. Und das haben wir gemacht. Dabei erlebt man die gigantischen Ausmaße dieses Bauwerks. In einer sehr informativen Ausstellung beim Hebewerk, erfährt man viel über diesen Bau sowie über die weiteren Schiffhebewerke und Schleusen in Deutschland und in anderen Ländern.
Auch das Wendland mit den Orten Dannenberg, Lüchow und dem interessanten Rundlingsdorf Lübeln (dort gibt es das Wendland-Museum) haben wir besucht. Diese Gegend ist ebenfalls schön und sehr sehenswert.

Es war wieder einmal eine prima Reise.

Autor: Bernd Kaminski, im Juli 2015

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