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Westfaliaklasse der Hapag-Lloyd AG

Die international als Westfalia-Klasse, von der Werft aber als Hammonia-Klasse bezeichnete und aufgrund der Endung der Schiffsnamen manchmal auch IA-Klasse oder scherzhaft Eselsklasse genannte Schiffsklasse ist eine Baureihe von Motorschiffen der Hamburg-Amerika-sum westfaliaklasseLinie. Die Schnellfrachter-Serie der Hapag stellt deren vorletzten Entwurf eines herkömmlichen Stückgutschiffs vor der Fusion mit dem Norddeutschen Lloyd und der darauf folgenden Umstellung der beiden Reedereien auf Containerschiffe dar.
Die Baureihe dieses Schiffstyps der Blohm & Voss-Werft in Hamburg umfasste sieben Einheiten, die zwischen 1964 und 1967 in Dienst gestellt wurden. Durch das Konzept der Schnellfrachter, die mit ihrer hohen Geschwindigkeit von 21 Knoten eine erhebliche Verkürzung der Reisedauer ermöglichten, erhoffte sich die Reederei eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit für den Hapag-Express-Service nach Fernost. Dieser Gemeinschaftsdienst nach Ostasien wurde mit dem Norddeutschen Lloyd betrieben, der zwei Jahre darauf sieben ähnlich konzipierte Schnellfrachter der Friesenstein-Klasse in Dienst stellte.
Das erste Schiff der Klasse war die am 17. Dezember 1964 abgelieferte Westfalia. Den Abschluss der Klasse bildete die Thuringia. Sie wurde am 13. März 1967 übergeben und war gleichzeitig das fünfzigste Schiff, das die Reederei seit 1888 von der Werft erhalten hatte.
sum westfaliaklasse1Schon während der Bauzeit der Westfalia-Klasse, wurde der Wandel der Langstreckenlinienverkehre durch die Einführung des Containers deutlich. Obwohl 1970 mit den Semicontainerschiffen der Omni-Klasse noch ein letztes mal eine Abart der herkömmlichen Stückgutschiffe in Betrieb genommen wurde, führte dies letztlich dazu, dass nur kurze Zeit darauf begonnen wurde, den Ostasiendienst auf Vollcontainerschiffe umzustellen. Noch bevor sich die Hapag zum 1. September 1970 mit dem NDL zusammenschloss, hatten beide Reedereien ihre ersten vier Containerschiffe geordert, die in den Jahren 1972/1973 für den gemeinsamen Ostasiendienst der neugegründeten Hapag Lloyd in Fahrt kamen. Von diesem Zeitpunkt an wurden fünf der Schiffe (alle außer Westfalia und Alemannia) im weiterhin konventionell, das heißt mit Stückgut, operierenden Indonesiendienst eingesetzt. Die Schiffe der Westfalia-Klasse wurden zu Semi-Containerschiffen umgerüstet.

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