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Weiterlesen: Von der Schlei nach Ostholstein 

Die zweite Fahrt ging in südliche Richtung nach Schleswig. Dort kommt man an den oben erwähnten Orten Arnis und Sieseby vorbei. Ein Höhepunkt ist die Hubbrücke bei Lindaunis. Eisenbahn und Autoverkehr teilen sich auf dieser Brücke eine Fahrspur (geregelt wird der Verkehr mit Ampelanlagen). Die Brücke ist 1924 erbaut worden. Da es häufig technische Probleme mit ihr gibt, soll sie durch einen Neubau ersetzt werden. Das ist natürlich schade, wieder wird ein technisches Denkmal beseitigt. Dabei stand sie vor gar nicht so langer Zeit unter Denkmalschutz (von 1997 bis 2008). Nach einer kurzen Wartezeit, bis die Brücke hochgezogen war, damit das Schiff passieren konnte, ging es weiter bis Schleswig. Auch Schleswig ist sehr interessant – besonders die Fischersiedlung „Holm“. Um einen zentralen Friedhof mit der Kirche, sind kreisförmig die Häuser gebaut. Dort gelten zum Teil noch immer eigene Gesetze die sogenannten Beliebungen. Es ist schön, dass es solche Dinge noch gibt. Jeder ist für jeden da. Sehenswert sind auch die Landesmuseen im Schloß Gottorf. Die konnten wir uns allerdings nicht ansehen – dafür war die Zeit des Landgangs zu kurz. Aber wir kennen die Museen von früheren Reisen.
Schön war auch die Fahrt nach Glücksburg. Dort ist das Wasserschloss sehr interessant und ein echter „Hingucker“. Von Glücksburg ging es zu Deutschlands nördlichster Halbinsel „Holnis“. Die haben wir auf einer wunderbaren Wanderung umrundet.
Zu bemerken ist noch, dass Kappeln der Hauptort der Fernsehserie „Der Landarzt“ war. In der Serie hieß der Ort „Deekelsen“. Wir waren einige Male in der „Landarztkneipe“ – das Restaurant heißt „Aurora“ essen. War immer sehr gut. Außerdem ist die „Landarztpraxis“ in Lindauhof zu empfehlen. Sie ist ein sehr schönes Café. Man erkennt die Räume der Praxis aus der Serie sofort wieder. Auch dort sind die angebotenen Speisen und Getränke – vor allem die Torten – empfehlenswert.



Nun hieß es Abschied von der Schlei zu nehmen und es ging Richtung Ostholstein. Zunächst aber, das lassen wir uns nicht nehmen, wenn wir in dieser Gegend sind, fuhren wir nach Harmsdorf in der Nähe von Lensahn zu „Schinken-Braasch“. Dort wurden Schinkenvorräte gekauft. Dann weiter nach Ratekau zu dem schönen „Hotel zur Linde“.    
Da waren wir zum zweiten Mal – es gefiel uns wieder sehr gut. Am Nachmittag besuchten wir unsere Sereetzer Elke und Wolfgang. Wir verbrachten schöne Stunden und am Abend, zur Krönung des Tages, waren wir in der „Blüchereiche“ in Ratekau essen. Das war super! Das werden wir bestimmt wiederholen. Für den nächsten Tag - einem Sonntag -verabredeten wir uns und wir fuhren in das schöne Städtchen „Neustadt in Holstein“. Der Ort ist wirklich sehr sehenswert – besonders die Altstadt mit ihrem Stadttor aber auch die Hafenanlagen. Natürlich wurde zünftig Fischbrötchen gegessen. Das war ein toller Tag.
Birgit und Bernd waren auch wieder in Lübeck und haben einen schönen Stadtrundgang gemacht – Bekanntes wiedergesehen und Neues entdeckt. Sehr gut war auch der Vogel- und Eulenpark in Niendorf. Da kann man auf dem riesigen Gelände Vögel aller Art betrachten. Wenn man in dieser Gegend ist, sollte man sich das unbedingt ansehen. Am letzten Tag unseres Aufenthalts, waren wir noch in Timmendorfer Strand. Dort sind wir die Strandpromenade bis nach Sierksdorf gewandert. War auch schön. Diese Reise war wieder einmal sehr interessant und abwechslungsreich und das Wetter spielte auch prima mit.

Autor: Bernd Kaminski, Mai 2018

 

Ein paar Eindrücke von unserer Reise

 

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